Aktives Altern: Das Potenzial des Alters neu denken
Die domino-coaching Stiftung setzt sich für ein neues Leitbild des Alterns ein: aktiv, selbstbestimmt und ressourcenorientiert.
Warum wir Altern neu denken müssen
Das gesellschaftliche Bild vom Alter ist in vielen Bereichen veraltet. Altern wird häufig mit Verlust verbunden. Tatsächlich bietet diese Lebensphase jedoch viele Chancen zur aktiven Gestaltung. Menschen leben heute deutlich länger als frühere Generationen und verfügen dadurch über zusätzliche Lebenszeit, die sinnvoll genutzt werden kann.
Warum ältere Menschen eine zentrale Ressource sind
In einer alternden Gesellschaft mit Fachkräftemangel ist es entscheidend, ältere Menschen nicht auszuschließen, sondern ihre Fähigkeiten gezielt einzubinden. Statt sie frühzeitig aus dem sozialen oder beruflichen Leben zu drängen, sollten ihre Kompetenzen erhalten und gefördert werden.

Rehabilitation und Aktivierung im Alter
Dafür braucht es Ansätze, die Förderung, Motivation und gezieltes Training verbinden. Genau hier setzt das domino-coaching™ an. Es unterstützt dabei, Rehabilitationspotenziale nach gesundheitlichen Einschnitten wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Sturz zu aktivieren.
Ziel der Rehabilitation ist es, verlorene Fähigkeiten wieder aufzubauen und Selbstständigkeit im Sinne von Empowerment zu fördern.

Das Prinzip des domino-coaching™
Das Verfahren wurde vor über 25 Jahren bei domino-world™ entwickelt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Praxisberichte zeigen, dass viele ältere Menschen dadurch mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückgewinnen können. Mehr zur domino-coaching™ Studie (CaReMore)
Aufgrund des steigenden Bedarfs wurde die gemeinnützige domino-coaching Stiftung gegründet. Ihre Aufgabe ist es, das Verfahren nicht-kommerziell zugänglich zu machen und in Pflegeeinrichtungen sowie bei Fachkräften zu verbreiten.
Die Stiftung basiert auf der jahrzehntelangen Erfahrung von domino-world™, die seit über 40 Jahren pflegebedürftige Menschen begleitet.
Ein neuer Blick auf das Alter
Die Erkenntnis ist klar: Rehabilitation in der Pflege ist auch mit den bestehenden personellen und finanziellen Ressourcen möglich und kann Pflegebedürftigkeit reduzieren. Es braucht dafür also nicht mehr Geld, sondern vor allem einen Perspektivwechsel.
Wir laden Sie ein, diesen neuen Blick auf das Alter mitzugestalten – mit Fokus auf Selbstständigkeit, Teilhabe und Freiheit.
Vorstand & Gremien
Menschen, die Pflege neu denken – mit Erfahrung, Haltung und Weitblick
Lutz Karnauchow
Lutz Karnauchow ist Gründer von domino-world™, Autor und Mitbegründer der domino-coaching Stiftung. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung als Pflegeunternehmer setzt er sich dafür ein, das gesellschaftliche Bild vom Alter zu verändern. „Pflege neu gedacht" heißt für ihn, entwicklungsorientiert zu arbeiten, die Selbstbestimmung der Patienten zu fördern und dabei wirtschaftlich verantwortungsvoll zu handeln.
1953 in Berlin-Schöneberg geboren, studierte er ab 1973 Psychologie an der Freien Universität Berlin und gründete 1982 einen Altenpflegedienst, aus dem später domino-world™ entstand. 2020 übergab er sein Vorstandsamt an Petra Thees und leitet seither als Vorstandsvorsitzender die domino-coaching Stiftung.
Dr. Petra Thees
Dr. Petra Thees ist Geschäftsführerin von domino-world™ und stellvertretende Vorsitzende der domino-coaching Stiftung. Seit ihrem Eintritt 1992 setzt sie sich als Branchenexpertin dafür ein, Pflege von innen heraus zu verändern – mit dem Ziel, Potenziale zu nutzen, Selbstbestimmung zu fördern und ein finanziell tragfähiges Pflegesystem für kommende Generationen zu schaffen.
Geboren 1963 auf Rügen, studierte sie an der Humboldt-Universität Berlin und promovierte 1988 in Linguistik. 1992 wechselte sie zur gemeinnützigen domino-world™. Seit 2020 führt sie als Geschäftsführerin die Geschäfte und leitet zugleich die domino-coaching Stiftung.

Stiftungsrat
Matthias Ninke, Vorsitz – ehemals Direktor Sozialbank Berlin
Cornelie Schlegel, stv. Vorsitz – ehemals Leiterin Arbeitsagentur Neuruppin
Norbert Kohlscheen – Repräsentant EFQM Germany
Prof. Dr. Martin Heckelmann – HTW Berlin, Lehrstuhl für Recht
Dr. Martin Nanzka – Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht
Claudia Markhoff, Angelika Kühn, Anette Burghardt-Aling, Deike Lehmann – domino-world™-Führungskräfte mit jeweils mehr als 20 Jahren Berufserfahrung
Satzung
Präambel
Die domino-coaching Stiftung setzt sich für ein neues und modernes gesellschaftliches Bild über das Altwerden und das Alter ein.
Die Überwindung von überkommenen Denkmustern, Handlungsweisen und deren institutionellen Praxen in Bezug auf alte Menschen ist das oberste Ziel der Stiftung. Altwerden ist nicht schrecklich, Altwerden ist ein Glück.
Die Stiftung soll alle Bemühungen unterstützen und fördern, die die Gleichstellung und Gleichbehandlung von alten und jungen Menschen zum Ziel haben.
Dabei soll sie helfen, Rahmenbedingungen zu schaffen und zu fördern, damit alte Menschen in Würde leben können.
Gleichzeitig soll sie Alternativen zur herkömmlichen Altenpflege erproben und sich an einem langfristigen Umbau des derzeitigen Altenpflegsystems beteiligen.
Im Zentrum stehen hier zunächst das domino-coaching™, wie es im Prozesshandbuch des Stifters (Stand 6/2020 – mit späteren Weiterentwicklungen im Rahmen dieser Methode) niedergelegt ist und derzeit vom Stifter gelehrt und praktiziert wird, zukünftig auch weitere zum domino-coaching™ passende und es ergänzende, später auch andere vergleichbar innovative Therapie- und Rehabilitationsverfahren.
Gesellschaftliche Teilhabe, Therapie und Rehabilitation müssen zukünftig im Mittelpunkt jeder Betreuung und Behandlung von alterserkrankten Menschen stehen. Die Stiftung steht für einen hohen Qualitätsstandard in der altengerechten Betreuung. Bisher praktizierte Pflegekonzepte und deren Praxis sind daraufhin zu überprüfen und zu ändern.
Ebenso sind alle Wohn- und Betreuungskonzepte an diesem Anspruch zu messen.
Die Stiftung soll nicht nur in Deutschland tätig sein, sondern auch internationale Erfahrungen nutzen und über die Landesgrenzen hinausgehende Kooperationen suchen und eingehen.
§ 1 Name, Rechtsform und Sitz der Stiftung
Die Stiftung führt den Namen „domino-coaching Stiftung“.
Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Berlin.
§ 2 Zweck der Stiftung
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar Zwecke der Alten- und Behindertenhilfe, der Aus- und Fortbildung, der Gesundheits- und Wohlfahrtspflege sowie der Wissenschaft und Forschung. Vorrangig werden diese Zwecke erfüllt durch die
Weiterentwicklung und Förderung der Methodik des domino-coachingTM, wie es im Prozesshandbuch des Stifters (Stand 6/2020 – mit späteren Weiterentwicklungen im Rahmen dieser Methode und künftig von der Stiftung überwachten Qualitätsstandards) niedergelegt ist und derzeit vom Stifter gelehrt und praktiziert wird, sowie künftig dazu passende und es ergänzende, später auch andere vergleichbar innovative Rehabilitations- und Betreuungskonzepte
Entwicklung von entsprechenden Managementsystemen, die die Anwendung fördern
Fort- und Weiterbildung für Fachkräfte und Laien, Betrieb einer „Akademie“
Verbreitung der Stiftungsziele durch geeignete Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit sowie durch die Förderung eines hohen Qualitätsniveaus in der altengerechten Betreuung
wissenschaftliche Erforschung des Verfahrens mittels Studienvergabe, Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen
Beförderung einer neuen gesellschaftlichen Alterskultur, insbesondere was den Umgang mit Krankheit und Einschränkungen angeht
Zusammenarbeit mit medizinischen, rehabilitativen und psychiatrischen Einrichtungen
Förderung und Betrieb von Einrichtungen der Altenhilfe (ambulant, teilstationär, stationär) sowie Betrieb von altersgerechten Wohneinrichtungen
Beschaffung von Mitteln für die Förderung der vorgenannten Tätigkeiten.
Die in Absatz 1 lit.h genannten Tätigkeiten wird die Stiftung erst dann mit einschlägigen Zweckbetrieben selbst durchführen, wenn sie – insbesondere vom Stifter selbst – zusätzliche Zuwendungen erhält, z. B. in Form von Beteiligungen an nach § 51 ff. AO steuerbefreiten Gesellschaften oder von Finanzmitteln.
§ 3 Gemeinnützigkeit
Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Niemand darf durch Ausgaben, die dem Stiftungszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
